Nach 4 Tagen Hanoi waren wir mehr als froh, einen Bus auf die Halbinsel Cat Ba besteigen zu können. Nach nur 4 Stunden Fahrt fanden wir uns in einer anderen Welt wieder – endlich Ruhe!

Vom Fährhafen Ben Beo aus ging es nach der üblichen Feilscherei mit einem Champan (kleines Holzboot mit Dieselmotor) 40 Minuten raus in die Bucht zu unserem Ziel, dem Hausboot von Chuck.

Es dämmerte bereits als wir ankamen und bei einem kühlen Saigon-Bier genossen wir einfach nur die Ruhe. Später gab es dann noch Ginger Chicken mit den 3 Vietnamesen die auf dem Boot leben und einem Pärchen aus Vancouver und es wurden lustige Reise- & Polizeigeschichten von 3 Kontinenten ausgetauscht. Zum Abschluss des Abends konnten wir im dunklen Meer die Biolumineszenz des leuchtenden Planktons bewundern bevor wir ziemlich kaputt in unsere Betten fielen.

Da auch in Nordvietnam im Januar Winter ist ging vieles was die Fotos nahelegen nicht wirklich, da es zum schwimmen & kayaken einfach unserer Definition nach zu kalt war..

Unterm Hausboot wachsen Korallen

Wo wir schon mal so hoch im Norden Vietnams waren wollten wir Cat Ba auch nicht ungesehen wieder verlassen und entschlossen uns spontan, hier noch 2 Tage zu verbringen.

Nach dem Ferienlager-Gefühl auf dem Hausboot – zu Siebt in einem Raum – genossen wir unser Doppelzimmer mit Balkon und eigenem Bad doch sehr – übrigens mit 6,5€/Nacht mit Frühstück auch für Vietnam echt ein Schnapper! Wir waren positiv überrascht, zumal wir beim Reisen gelernt haben, uns NIE auf Bilder bei AirBNB etc. zu verlassen.

Blick über den Hafen von Cat Ba

Mit dem Leih-Roller ging es auf Erkundungsfahrt einmal rundherum…

Da wird Geschichte lebendig.. So beeindruckend es war waren wir doch froh, nach der Besichtigung wieder in der wärmenden Sonne stehen zu können.

Und einen der phantastischen vietnamesischen Kaffees trinken zu können..

göttlich

Weiter ging es zur Trung Trang Höhle.. Der Vorteil vom Leihmoped war auf jeden Fall, dass wir so ziemlich jeden Ort für uns ganz alleine hatten – herrlich!

Danach kam noch lange Meter Natur, grün, blau, ruhig – toll!

Und last but not least hatten wir in Cat Ba das beste vietnamesische Essen bislang

Bun Bo Nam Bo

/vanessa

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